Die Einladung und die Anmeldung zum diesjährigen Jugendlager, ausgerichtet durch die Luftsportjugend des DAEC und organisiert durch mich, Martin Berger, können nun hier heruntergeladen werden.
Mit freundlichen Grüßen. Martin Berger
Die Einladung und die Anmeldung zum diesjährigen Jugendlager, ausgerichtet durch die Luftsportjugend des DAEC und organisiert durch mich, Martin Berger, können nun hier heruntergeladen werden.
Mit freundlichen Grüßen. Martin Berger
Liebe PilotINNEN und FreundINNEN,
Wir, der Bitterfelder Verein für Luftfahrt e.V. lädt euch recht herzlich ein an der diesjährigen, traditionellen 22. Richard-Schütze-Wettfahrt 2013 vom 27.– 28. April 2013 teil zu nehmen. Einladung, Anmeldung und weitere Infos stehen hier zum Download zur Verfügung.
Einladung Schütze Wettfahrt 2013
Vielen Dank für euer Interesse und bis bald!
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Dear pilots, dear friends,
we want to invite you warmly for the 22nd time to our traditional competition – the 22nd Richard-Schütze-Wettfahrt 2013 taking place from the 27. to 28. April 2013.
The invitation, application form an further information are available here.
Richard-Schütze-Race 2013 Invitation
Thank you for your interests and a good arrival to our competition.
… und schon ist es da, das neue Jahr, mit zahlreichen Events für alle. So wird der Bitterfelder Verein für Luftfahrt e.V. dieses Jahr vom 02. – 06. Oktober die DEUTSCHE MEISTERSCHAFT im Gasballon fahren ausrichten.
Auch das Jugendlager steht schon in der Planung (18. August – 24. August 2013)
Ein Team ist auch schon für die 19. Saxonia in Leipzig gemeldet.
Aktuelle Infos sind auch unter “Veranstaltungen” zu finden.
Auch dieses Jahr war der Bitterfelder Verein für Luftfahrt e.V. wieder mit einem Team bei der 22. Warsteiner Internationalen Montgolfiade 2012 vertreten.
Am 01. September, einen Tag nach Beginn des Festivals angereist, starteten Martin, Jens, Hannes, Daniel und Hubert mit dem ersten Ballonglühen in eine spannende und Fahrtenreiche Woche.
Das Wetter hat es dieses Jahr besonders gut gemeint und ließ in nur 7 Tagen 11 Starts zu. Zwei Starts wurden von der Veranstaltungsleitung gecanceled, ein anderer war unserem Team auf Grund des schnellen Windes und des schlechten Landegeländes zu riskant. So sahen es auch ca. 70 andere Piloten aus dem 100 Teams starken Starterfeld die am Mittwochabend nicht starteten.
Es wurden wundervolle Bekanntschaften sowohl unter den Gästen, als auch mit anderen Teams geschlossen. So wurden wir zum Beispiel von den Piloten der Brsitol University Ballooning Association eingeladen zum nächsten Festival vorbei zu schauen.
Bei der 9. Fahrt erlebten wir ein ganz besonderes Erlebnis. Einer der beiden Gäste eröffnete eine berührende Rede an seine “zukünftige Frau” und hielt auf 400m Höhe mit 25km/h Speed um ihre Hand an. Diese war, wie auch wir sprachlos, konnte aber noch vor der Landung mit einem verweinten “ja … natürlich!” antworten.
Durch relativ schwachwindige Wetterlagen waren wir des öfteren gezwungen auf bis zu 2700m MSL zu steigen und somit einen immer wieder atemberaubenden Blick über die Wolken zu genießen. Unbeschreiblich schön und frei genossen wir schnelle und langsame, weite und kurze Fahrten, sanfte und noch sanftere Landungen.
Im folgenden nur einige Impressionen der 22. WiM 2012.
Vielen Dank an mein starkes und müdigkeitsresistentes Team.
Martin Berger
Martin Berger, einer unserer Piloten ist gerade auf einer Reise quer durch Neuseeland und besuchte ein Ballonfestival dort. Im folgenden Berichtet er von seinen Erfahrungen.
Ich bin momentan mit meinem Cousin zusammen auf einer Reise quer durch Neuseeland. Während der Reisevorbereitungen hab ich via facebook© einige Neuseeländische Piloten kontaktiert und bin so auf das größte Ballonfestival Neuseelands gestoßen – „Balloons over Waikato“. Die Veranstaltungsleitung hat uns nach einer kurzen Email eingeladen vorbei zu schauen und als Crewmember teil zu nehmen. Leider haben wir uns dann doch zu spät angemeldet und alle Teams waren schon voll. Wir wollten uns das Ganze trotzdem anschauen und fuhren nach Hamilton, eine Stadt in der Mitte der Nordinsel NZs.
29 Ballone waren angemeldet (in ganz NZ gibt es ca. 50 Piloten) die am Morgen des 28. März im Stadtpark von Hamilton aufrüsteten. Wir schauten uns das bunte Treiben an und hatten vieles zu entdecken.
Am Abend suchte ich einen der mir schon bekannten Piloten auf, seine Frau machte uns direkt zu seinen Crewmitgliedern und 40 min. später stand ich in einem neuen Cameron Ballon, 3 Wochen zuvor aus England angekommen, mit einem Piloten der keine Lizenz besaß, wie 90% hier.
Wir erfuhren viel über das Ballonfahren hier und ich wurde auch gleich allen anderen Neuseeländischen Piloten vorgestellt.
Am nächsten Morgen starteten 9 Ballone in die Nacht. Wie dahin schwebende Glühbirnen, wunderschön. Plötzlich bekam ich ein Mikrofon unter die Nase gehalten und der Typ, der das Mikro hielt quatschte auch schon los, als ich mitbekam, dass ich gerade als der „German pilot“ live im lokalen Radio „on air“ war.
Am Abend ging es zur Brenner Parade. Allerdings heißt das hier nicht einfach die Körbe auf die Wiese zu stellen und ein bisschen mit dem Feuer zu spielen, als viel mehr Autos, Anhänger und die darauf stehenden Körbe zu schmücken, zu bemalen und einen riesigen Spaß zu veranstalten. Anschließend geht es, wie beim Kölner Fasching, als Parade mit fauchenden Brennern und Bonbon werfender Crews durch die Stadt. Es waren so viele Menschen unterwegs, um sich das Spektakel an zu schauen – purer Wahnsinn. Nach zwei Runden durch das Stadtzentrum und ca. 25 abgebrannten Baumspitzen, hielt die Parade und die Leute konnten sich die Ballonkörbe von Nahem anschauen. Sehr lustige Sache.
Am nächsten Morgen ging es für jede Crew in eine Schule der Stadt Hamilton. Die Kids waren total begeistert, ich habe noch nie so viele solch erstaunte, beeindruckte, ängstliche und neugierige Kinderaugen gesehen, die dermaßen glühten, nur weil da ein Ballon im Schulhof stand. Ein wunderschöner Eindruck. Anschließend gab es für uns noch Frühstück in der Schulküche. Am Vortag war „Maorisches Erntedankfest“ und wir bekamen Schweinefleisch mit Süßkartoffeln und Kohl. Echt lecker, mag man nicht nur süßes Frühstück.
Am Abend war großer „Nightglow“ angesagt, angekündigt als das Highlight des Festivals. Hierfür war der ganze Campus zur Verfügung gestellt. Die Crews fuhren schon um 1600 Uhr auf die Wiese, um dem angekündigten Verkehrschaos zu entgehen. Es waren nur 20 Hüllen, aber es kamen 19000 Menschen aus ganz NZ, um sich die glühenden Ballone an zu schauen. Ich war sehr beeindruckt, nicht etwa vom „Nightglow“, sondern von diesen Menschenmassen. Man fühlte sich wie bei einem Rockkonzert, nur stand man diesmal auf der Bühne. Richtig gute Stimmung und ein beeindruckendes Erlebnis.
Die letzte Fahrt ist nun schon 2 Tage her, bei wunderschönstem Wetter, wobei das keinen Piloten zu stören schien.
Zum letzten Mal wurden die Ballone zum „Tethering“ am nächste Morgen aufgerüstet. Das geht wie folgt: Man befestigt den Korb an 2 Autos und einem Crewmitglied mit jeweils einem Seil und dann füllt man ihn für den guten Zweck mit 6 Kindern, steigt kurz auf, kommt wieder runter, tauscht die Kids und beginnt noch einmal von vorn. Unten sammelt ein Helfer dann 10 NZCents pro Kind ein.
Eine Lizenz wird nur für kommerzielle Piloten verlangt. Die Bestimmungen sind auch mit den Deutschen vergleichbar. Private Piloten brauchen keine Lizenz. Zur Ausbildung bindet man seinen Ballon an ein 100m langes Seil und übt das Auf und Absteigen, irgendwann macht man seine erste Fahrt und landet beim Nachbarn. Dann muss man mit einem „erfahrenen Piloten“ fahren, nach 30 Std. darf man allein auf ein Festival. Die jüngste Pilotin hat mit 14 Jahren das erste Mal alleine im Korb gestanden.
Ich erlaubte mir die Frage nach der Wettervorbereitung zu stellen. Die Antwort war: Wir schauen den Wetterbericht im Fernsehen, oder wir schauen an den Himmel, ist schönes Wetter, starten wir.
Zu den Festivals kommt der Pilot, zahlt weder Startgeld, noch Gas, bekommt Unterkunft, Gas, Verpflegung und was man sonst noch so braucht, gestellt. Es gibt keine Absperrung, d.h. die Zuschauer sind mitten drin und überall.
Zahlende Gäste gibt es nicht, weil die Piloten ohne Lizenz kein Geld nehmen dürfen, auch das Crewing kostet nix.
Den Australischen Piloten wurden sogar die Transportkosten erstattet, die für das Verschiffen von Melbourne nach Auckland anfielen.
Die Ballone hier sind zum größten Teil „Kavanagh“ aus Australien, sehr farbenfroh und ohne Werbung, aber auch Experimentals aus den USA( quasi selbst gebaut).
Der Ballon mit den Pfeilen auf der Hülle ist in 300 Arbeitsstunden komplett selbst genäht.
Am meisten schockte mich, dass hier keine Lizenz benötigt wird um Ballon zu fahren, doch man muss sagen, dass die meisten Piloten sehr geschickt mit ihrem Equipment umgehen und sehr genau wissen, wo ihre Grenzen liegen, auch wenn sie keine Lizenz besitzen. Es ist einfach ein ganz anderer Lifestyle hier unten.
Man kann nicht sagen, dass sie es schlechter machen. Nur einfach komplett anders.
Es ist wahrscheinlich auch sehr schwer NZ mit Deutschland zu vergleichen, gibt es hier 77,4 Mio Menschen weniger als bei uns.
Auf Grund des schlimmen Unfalls zu Weihnachten soll nun eine Lizenz eingeführt werden (der Pilot war ein Pilot mit kommerzieller Lizenz)
Das Geld ist hier auch nicht so in den Vordergrund gerückt, wie es das bei uns zu weilen zu sein scheint. Das macht vieles ein wenig entspannter.
Interessante, beeindruckende und sehr schöne Eindrücke nahmen wir mit und ein paar sehr lustige Tage verbrachten wir hier und sind auch schon für nächstes Jahr eingeladen unseren eigenen Ballon mit zu bringen.
Martin Berger
Sonst immer mit dem Jahresrückblick begonnen und mit dem Besprechen relevanter Themen der bundesweiten Organisation verschiedener Jugendlager fortgeführt, fingen wir dieses Jahr mit einer Ballonsicherheitseinweisung im Zusammenhang mit der Fahrtvorbereitung an. Dieses Jahr konnten wir eine Menge neuer Interessenten begrüßen, wie auch einige schon bekannte Teilnehmer des diesjährigen Bitterfelder Jugendlagers Herzlich Willkommen heißen.
Es trafen sich alle am Samstagmorgen bei Familie Berger zum Brunch und zur Wetterberatung, um dann so gegen 1200 Uhr in Richtung Bitterfelder Startplatz auf zubrechen. Um 1300 Uhr begannen wir dann mit der Sicherheitseinweisung, sowie dem gleichzeitig geschehendem Aufrüsten. Um Punkt 1400 Uhr starteten wir in den bitterkalten Bitterfelder Winterhimmel. Mit einer Drift von 240° und 10 km/h ging es Richtung Flugplatz Renneritz, wobei uns der Wind am Boden in eine andere Richtung treiben sollte. Wir landeten nach nicht allzu langer Fahrt auf einem verschneiten Kohlfeld und packten den Ballon unter der Hilfe vieler Hände fix wieder in den Anhänger.
Die Kälte und die damit verbundenen Probleme beim Heißluftballonfahren zeigten sich beim Gastanken und Auffüllen der Flaschen, als das Gas aus der Flasche in den Tank zurückfloss, anstatt wie eigentlich vorgesehen vom Tank in die Flasche. So war es uns leider nicht möglich den Ballon wie üblich komplett startklar wieder in der Halle ab zustellen.
Am Nachmittag ging es dann zur Diskussion verschiedener Themen beim Chilli con y sin Carne wieder zu Familie Berger. Abschließend gab es einen sehr wohlschmeckenden Sonntagsbrunch und eine Runde Schlittschuhfahren auf einer zugefrorenen Pfütze.
Wir bedanken uns beim Bitterfelder Verein für Luftfahrt e.V. für das Bereitstellen des Ballons zum Zwecke der Jugendarbeit und bei Familie Berger für das Aufnehmen der vielen Gäste.
Am 5. Februar 2012 trafen wir, Bernd Göhrmann, Jens Berger, Yousif Abdel Gadir und ich, Martin Berger und unsere Verfolger Hubert Wagler und Lukas Fahr uns um 0700 Uhr UTC auf dem Startplatz in Bitterfeld um den Gasballon D- OLIB für eine Ausbildungsfahrt des Pilotenanwärters Jens Berger startklar zu machen. Bei gefrierendem Nebel, welcher bei – 19°C als Schneefall zu Boden ging und die gesamte Landschaft in einen weißen Flaum hüllte begannen wir den “Lindeballon” aufzurüsten. Nachdem auch der letzte Sandsack mit in den Handschuhen gefrorenen Fingern in den Korb gehängt war, konnte es schließlich losgehen.
Die Aussicht über die zwar tiefe, aber doch recht brüchige Wolken und Nebeldecke mit herausragenden Windrädern und Schornsteinen in wunderschönstem Sonnenschein war wieder einmal gigantisch. Der strahlenden Sonne war es auch zu verdanken, dass wir uns recht schnell ein wenig Weniger anziehen konnten. Ein paar Landeübungen hier und ein bisschen Physik da, das Überqueren der dampfenden Saale und schon war Magdeburg und die zugefrorene Elbe in Sicht. Der Dom war angepeilt, doch versetzte uns eine leichte Drift die entscheidenden paar Grad nach Links. So konnten wir ihn wenigstens besser photographieren. Ein Landeplatz war nach kurzem schauen auch schnell gefunden und so konnten wir nach 5 Stunden und 11 Minuten Fahrt unsere Verfolger begrüßen, die nach warmer Fahrt im Auto sichtlich bessere Laune hatten, als kurz vor dem Start nach 2 Std. Aufrüsten. Vielen Dank an euch für das tapfere “Hinterherfahren”.
Es war eine sehr schöne Fahrt mit noch schöneren Eindrücken. Vielen Dank für den spaßigen und erlebnisreichen Sonntag an alle Beteiligten.
MfG. Martin Berger